Isokinetik bei ITANIS in Saarbrücken und St.Ingbert
iso = gleich
kinetik = Bewegung
Es handelt sich um eine computerunterstützte Muskel- und Gelenkfunktionsdiagnose zur Feststellung von Muskeldysbalancen und -assymetrien sowie Kraftdefiziten. Das Isokinetik-System ist in der Lage, genau definierte Bewegungen bei konstanter Bewegungsgeschwindigkeit (Winkel-Geschwindigkeit) dem Probanden vorzugeben, bzw. selbst auszuführen.
Während einer für das Gelenk charakteristischen Bewegungen werden die von der Testperson aufgebrachten Drehmomente (Kräfte) das Bewegungsausmaß (Gelenksläsion), sowie die verrichtete Arbeit in Joule und die jeweilige Leistung in Watt gemessen. Kurz gesagt werden alle Daten, die über Funktion und Leistungsfähigkeit einer Gelenkseinheit samt der dazugehörigen Muskelgruppe etwas aussagen, erhoben.
- Muskeldysbalancen (Verhältnis Agonist - Antagonist)
- Muskelasymmetrien (z.B. links - rechts Vergleich)
- eingeschränktes Bewegungsausmaß
- Art und Weise bzw. Qualität der erreichten Leistung
- Drehmoment/Leistung außerhalb der klinischen Norm
- eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Muskulatur

Das Wichtigste zur Isokinetik:
- Funktionsstörungen können festgestellt werden bevor sie zu Schädigungen von Strukturen führen
- Objektive Verlaufskontrolle in der Rehabilitation
- Dosierte, adäquate Belastung bei größtmöglicher Schonung im Training
Objektive Kontrolle des Heilungsfortschritts
Ein ganz wesentliches Einsatzgebiet, um nicht zu sagen das wesentlichste, ist die Verlaufskontrolle nach Operationen und generell die Therapie in den Hauptgelenken des Bewegungsapparates, Knie, Sprunggelenk, Hüfte, Schulter, Ellbogen, sowie Handgelenk. Da hier der Heilungsfortschritt objektiv verfolgt werden kann, können etwaige Umwege in der Behandlung vermieden werden. Daher kann der Einsatz von isokinetischen Systemen nicht als Luxus bezeichnet werden, sondern als orthopädische Standardmethode. Sehr treffend wird die Isokinetik oft auch das EKG des Orthopäden genannt.





